Mei-pao:Liebe und Schicksal einer jungen Chinesin

Gedichte aus dem täglichen Leben

Mei-pao:Liebe und Schicksal einer jungen Chinesin

Beitragvon gerhard » Donnerstag 13. Februar 2020, 07:05

"Für drei Chinesen ist es nun klar,sie wandern aus nach Amerika!
Es geht los mit neuen Gewändern,ihre Namen werden sie ändern:

Ein "ck" wird einfach angefügt,
weil das in den USA genügt. Der erste,namens Chu,nennt sich nun Chuck,
aus dem zweiten,dem Bu,wird nun ein Buck.

Der dritte,der rauft sich die Haare,sagt:"Für mich ist es nicht das Wahre!
Mein Name Fu bringt gewiss kein Glück,
ich bleib lieber - in China zurück!"

(wären die drei im 19.Jahrhundert nach Amerika gekommen,
so wären sie beim Bau der Eisenbahn in den Rocky Mountains eingesetzt worden - und hätten,
als Chinesen,auf dem Foto der "Abschlussfeier" der fertiggestellten Überlandeisenbahn nicht auf
dem Foto vorkommen "dürfen"!)

Die hübsche 32jährige Mei-pao("schöne Gestalt")schmunzelte:"Also,das kann ich voll verstehen,dass der
Herr Fu nicht auf einmal "Fuck"heissen möchte!"

Sie und ihr Freund hatten in einem online-Literaturforum dieses Gedicht "entdeckt".

Seit kurzem war sie mit dem 35jährigen Klaus,dem sie inzwischen etwas Chinesisch beigebracht und dem sie
den Spitznamen Mei-kou("schöner Mund")gegeben hatte,zusammen.

Als sie in einem winzigen Dorf ganz in der Nähe der Chinesischen Mauer -sie hatte es als Kind sehr geliebt,
oben auf der Mauer herumzusausen! - zur Welt gekommen war,hatte in China noch die "Ein-Kind-Politik" gegolten
- und sie war ihren geliebten Eltern immer noch dafür sehr,sehr dankbar, dass sie nichts von dem,was es
damals oft gegeben hatte,getan hatten:

- sie in ein Kinderheim - in denen oft schreckliche Bedingungen herrschten - abzuschieben,
- sie zu "verkaufen",wodurch die betreffenden Mädchen in der Kinderprostitution landeten -
oder sie gar,was leider auch nicht selten vorkam,gleich nach der Geburt umzubringen.

Lauter Dinge,die "garantiert" hatten, dass das Mädchen "nicht mehr vorhanden war",sodass die Eltern nun als
"einziges" Kind einen Sohn(!)bekommen konnten.

Als Mei-pao 14 war,zog die Familie nach Peking - und ein besonderes Erlebnis würde sie nie vergessen:
Sie ging gerade zur Schule,und sie bekam mit,wie 20 Wanderarbeiter - die aus kleinen Orten nach Peking kamen,
um dort Arbeit zu suchen - mit Schlägen zusammengetrieben,in einen offenen LKW verladen und abtransportiert
wurden!

Mit 17 schliesslich,als sie bereits selbst als Hobby literarische Texte schrieb,stiess sie,in einem internet-Cafe
am PC sitzend,auf ein online-Literaturforum - und auf das Foto eines jungen Mannes namens Klaus -und weil
sie am Goethe-Institut in Peking inzwischen ganz gut Deutsch gelernt hatte,konnte sie seine Kurzgeschichten
lesen: seine Tiergeschichten gefiehlen ihr sehr gut - was er über Menschenrechte schrieb,hätte sie gern
gelesen - aber sie stellte rasch fest,dass -was in China oft der Fall ist! - nicht weniges aus diesen Texten gesperrt war.

Weil ihr sein Foto und das,was er über sich mitteilte,sehr gefielen,scannte sie kurzentschlossen ein Foto von
sich - und schickte es ihm.

Klaus hatte unter einem dichten blonden Haarschopf ein breitflächiges hübsches Gesicht,blaue Augen und trug
eine Brille. Sie selbst war als Nordchinesin relativ gross und schlank, mit hübschen kleinen Brüsten, hatte ein schmales Gesicht,das von den schulterlangen
schwarzen Haaren eingerahmt wurde,und einen wohlgeformten kleinen Mund.

"Ni hao ma?(Wie geht es dir?)Hallo,lieber Klaus,ich (versuche bitte,dir vorzustellen,dass du jetzt ein Kichern hörst!)
habe gleich beschlossen,dir einen neuen Namen zu geben,weil du so einen schönen grossen Mund - ungefähr dreimal
so breit wie meiner und deine Lippen(meine sind auch voll)ungefähr zweimal so dick wie die von mir! -hast: Mei-kou,
das heisst:schöner Mund! Na,wie gefällt dir das?

Irgendwo bei uns gibt es so etwas wie einen "Grossen Bruder",du wirst gewiss das Buch von George Orwell kennen,
in dem der vorkommt. Und weil das so ist,kann ich leider nicht alles lesen,was du in deinen schön geschriebenen
und klugen Texten vorkommen lässt,und du kannst nicht alles lesen, was ich dir schreiben will.

(Was hätte sie ihm gern geschrieben und mitgeteilt? Gewiss das von den Wanderarbeitern, von oft mangelhafter
sozialer und Gesundheitsversorgung in einem sogenannten"kommunistischen" Land, über Internetzensur,über die
"Rolle" von machthabenden alten Männern und nicht machthabenden Frauen und Mädchen -und noch über vieles mehr:
z.B.über das Turkvolk der Uiguren,eine grosse "Minderheit" in China:1 Million Menschen,die aus oft ziemlich
nichtigen Gründen in Lagern eingesperrt sind!)


Und so schreibe ich dir nun das,was ich schreiben kann: ich bin jetzt 17 Jahre jung,und ich komme aus einem kleinen
Dorf ganz in der Nähe unserer Grossen Mauer -die man übrigens vom Weltall aus NICHT sehen kann!

Ich liebe die Natur,ich habe schon mal in einem Nationalpark,also nicht im Zoo,"richtige" Grosse Pandas beobachtet -
was ein grossartiges Erlebnis war! Wie viele Chinesen liebe ich Teetrinken,schön gestaltete Gärten,gutes und reichliches
Essen - und habe zu fast allem irgendein Zitat von Konfuzius parat! Ich lese gern,und ich schreibe selbst gern Geschichten
- die Illustrationen dazu zeichne ich auch selbst. Nach der Schule möchte ich Englisch und Biologie studieren und
würde sehr gern in einem Zoo oder auch in einem Nationalpark arbeiten.

Auch deine hobbies faszinieren mich, wie du gehe ich gern schwimmen,und ich finde es toll,dass dich die Chinesische
Geschichte und Kultur so interessiert. Ich fände es sehr schön,wenn uns unsere Wege einmal zusammenführen.

Bis auf weiteres,Mei-pao!"

Als Mei-pao 25 geworden war und gesehen hatte,mit welcher Brutalität eine Demonstration von Frauen in Sozialberufen,
die sich bei ihrer Kundgebung für bessere Arbeitsbedingungen und bessere Bezahlung eingesetzt hatten,auseinandergetrieben
worden war, besuchte sie ihre Eltern - und schüttete ihnen ihr Herz aus:"Mama,Fuqin (=Vater),ich glaube,ich kann nicht
mehr! Ich möchte,bitte versteht das,nach Deutschland gehen,wo Klaus/Mei-kou lebt, und dort um Asyl ansuchen.

Mein Cousin Ying-ling lebt ja schon dort,und er wird ja bald das Chinesische Restaurant seiner Eltern übernehmen.
Ich liebe unser Essen,und ich glaube(sie schmunzelte),dass ich ja selbst eine ganz gute Köchin bin!

Und ich glaube,bei ihm wird es mir gut gehen - und ich werde nicht nur,wie bisher,alles denken,sondern auch alles
sagen und schreiben können. Es wird mir sehr wehtun,weit weg von unserer Heimat und von euch,Mama und Fuqin,
zu sein -und es schmerzt mich schon lange, dass ich gegen die vielen Ungerechtigkeiten bei uns so wenig tun kann!"

Die beiden umarmten sie: "Geliebte Nu-er(Tochter),auf die wir so stolz sind! Wir verstehen deinen Entschluss,und unsere
besten Wünsche begleiten dich!"

Und so kam also Mei-pao nach Deutschland,und in die Stadt,von der sie wusste,dass Klaus dort lebte.
Allerdings tat er dies -was sie natürlich nicht wissen konnte -gegenwärtig nicht,weil er in einer anderen grossen Stadt
Turnen,Englisch und Geschichte - um Lehrer zu werden -studierte.

Gemeinsam mit ihrem Cousin sorgte sie dafür,dass das Restaurant "Roter Drache" bald als das beste China-Restaurant
weit und breit galt. In den angrenzenden Räumen hatten die beiden ein kleines,aber interessantes und gut ausgestattetes
China-Museum gestaltet.

Und eines Tages,da war sie nun (bald)32, erlebte sie eine sehr
grosse Überraschung: kaum hatte sie um 17 Uhr das Restaurant wieder geöffnet,kam ein Gast herein,den sie(weil
sie das Gesicht von Klaus so fest in ihrem Bewusstsein hatte)augenblicklich erkannte!

Sie presste eine Hand fest auf ihren Mund und versuchte,die aufsteigenden Tränen zu unterdrücken.
Und dann lächelte sie:"Ni hao ma,Mei-kou!"

Umgekehrt konnte es Klaus - der nun einige Jahre in der anderen grossen Stadt verbracht hatte,aber nun in seine
Heimatstadt zurückgekehrt war -auch kaum fassen:aber er unterdrückte seine Tränen nicht:

"Ni hao ma,Mei-pao! Es ist so schön,dich endlich kennenzulernen!"

Eigentlich hatten sich beide nur wenig verändert:Sie sahen beide jünger und beide sehr hübsch aus.
Klaus nahm Platz,Mei-pao brachte ihm Rindfleisch mit pikanter Sauce,Gemüse und Reis sowie ein grosses Glas
Lichee-Saft(und danach gemischten Obstsalat) -und war sehr davon beeindruckt,dass er nicht zu Messer und Gabel,
sondern zu den Stäbchen griff - und die auch noch sehr geschickt verwendete!

Es blieb nicht sein einziger Besuch im "Roten Drachen". Und bald kamen die beiden auch in der hübschen kleinen
Wohnung über dem Restaurant zusammen -bis es nach einer Weile auch zu einer schönen und unvergesslichen
Liebesnacht kam!

Nach wie vor schrieb er gern,und Mei-pao war sehr beeindruckt,als er ihr seine bereits sieben veröffentlichten Bücher
(zeit-und gesellschaftskritische Romane)zeigte.

Auf dem DVD-player sahen sich die beiden den Disney-Zeichentrickfilm "Mulan"(nach einer chinesischen Legende:
eine junge Frau verkleidet sich als Mann und rettet als "Soldat" ihr Land)und dessen Fortsetzung(in dem drei
chinesische Prinzessinnen zwangsverheiratet werden sollen,aber sich dann doch für die Männer,die sie lieben,
entscheiden)an.

Von einem Buch,das er mal mitbrachte,war sie nicht sehr begeistert,von einem anderen umsomehr beeindruckt.
In dem Karl-May-Buch"Der blaurote Methusalem(Kong-kheou,das Ehrenwort bzw."Eine lustige Studentenfahrt nach
China")"las sie Dinge wie:

"Unter den schlechten Eigenschaften des ungebildeten Chinesen steht neben der Feigheit die Grausamkeit obenan...
Wie aber spielt der Chinese...?" Und an dieser Stelle des Buches werden diverse "Spiele"beschrieben:"der chinesische
Knabe"lässt zwei Grillen gegeneinander kämpfen und sich gegenseitig verstümmeln,er versucht,beim Ballspielen den
anderen zu übervorteilen,er gibt beim Drachensteigenlassen Glassplitter auf die Schnur seines Drachen,um den
anderen abstürzen zu lassen usw.

"Musst du",fragte Mei-pao:"solche Klischee-Vorstellungen über "die grausamen und hinterlistigen"Chinesen lesen?"

"Naja,als der Karl May das schrieb,hatte er von China nicht viel Ahnung,und er hatte tatsächlich diese Klischee-Vorstellungen
und Vorurteile! Als alter Mann sah er das ganz,ganz anders! Im "Blauroten Methusalem" kommt auch z.B.der Taiping-Aufstand
sehr schlecht weg!"

"Der eine der bedeutendsten Revolutionen in unserer Geschichte war! Es stimmt schon,dass der Anführer ein etwas
seltsamer "Schwarmgeist" war,der sich sogar für einen Bruder von Jesus Christus hielt! Beim Taiping-Aufstand ging es
um die Auseinandersetzung mit der in vielem überholten damals schon seit 1644 herrschenden Mandschu-Dynastie,
um den Wunsch nach sozialen,gesellschaftlichen und religiösen Reformen,die auch z.B.den Bauern zugutekommen
sollten,auch um die Gleichberechtigung von Frauen. Bei den Taiping waren sie gleichberechtigt -was Frauen und
Mädchen,wenn du an Dinge wie abgebundene Füsse denkst, ja damals sonst keineswegs waren!"

"Aber als alter Mann hatte Karl May bereits eine andere Perspektive:da konnte er z.B.die Ähnlichkeiten zwischen
dem Konfuzianismus und dem Christentum wahrnehmen und einen fanatischen Missionar,der alle "Heiden""bekehren"
will und auch schon mal einen "heidnischen" Tempel niederbrennt,es am Schluss akzeptieren lassen,dass seine
Tochter - einen Chinesen heiratet. Und als ein deutscher Verleger nach der gewaltsamen Niederschlagung des
"Boxeraufstandes" in China den "Sieg" preisen und in einem Werk,das diesen "Sieg"verherrlichen sollte,eine abenteuerliche
Geschichte,"natürlich" von Karl May geschrieben,vorkommen lassen wollte, da machte ihm der einen ordentlichen
Strich durch die Rechnung - indem er in einem Roman mit dem Titel"Und Frieden auf Erden" eine Art weltumspannenden
Versöhnungsbund vorkommen lässt und rassistische und nationalistische Vorurteile verurteilt,analysiert,blossstellt
und entlarvt.

Um den alten Karl May zu zitieren:"Mit diesem Gong habe ich nichts zu tun!"

Mei-pao:"Weisst du übrigens,dass es auch zwischen den Menschenrechten und dem Konfuzianismus viele
"Berührungen" gibt? Zwar geht euer europäisches Menschenrechtsverständnis von Dokumenten,von geschriebenen
Menschenrechtserklärungen,Konventionen u.dgl.aus - und das konfuzianische Denken von den zwischenmenschlichen
Beziehungen. Aber die "Schlussfolgerung" ist dieselbe,weil auch der Ausgangspunkt,die"Goldene Regel",der gleiche
ist: ob ich Menschenrechte als etwas Rechtlich-Juristisches sehe oder als etwas,bei dem es um menschliche
Beziehungen und die Regeln menschlicher Beziehungen geht,ist dann nicht wesentlich,wenn das Ergebnis in beiden
Fällen ist,dass Menschen besser,menschlicher und gerechter behandelt werden!

Und ich würde dir gern noch eine Frage stellen:Weisst du,wer Amerika entdeckt hat?"

"Ja!"sagte Klaus sehr bestimmt:"Die Indianer!"

Mei-pao lachte und küsste dann Klaus auf seinen Mei-kou,auf seinen schönen grossen und vollen Mund:


"Eigentlich wollte ich jetzt Zheng He sagen,aber du hast natürlich völlig recht!"

"Du meinst den auch körperlich sehr grossen chinesischen Admiral,der ebenso wie andere chinesische Seefahrer
schon lange vor Kolumbus,Vasco da Gama & Co Amerika,Ostafrika etc.erkundet hat. Auch Australien, sogar
die Antarktis. Die chinesischen Seefahrer und ihre Begleiter erkundeten die Gebiete wissenschaftlich,sie konnten
exakt Längengrade ermitteln und sehr genaue Karten zeichnen,und sie tauschten sich wissenschaftlich und
kulturell mit den Menschen dort aus...

"Und"fügte Mei-pao hinzu:"Sie hinterliessen in den Gebieten auch sehr viel:aus Asien stammende Pflanzen,
Früchte,chinesische Hühner,die seitdem in Südamerika leben,und noch vieles mehr! Und in Australien gibt`s
z.B.Felszeichnungen von Aborigines,die eindeutig chinesische Menschen darstellen!"

Klaus:"Nicht zu vergessen,dass Kolumbus und die anderen europäischen "Entdecker" Karten und Aufzeichnungen
mithatten,die auf den Erkenntnissen der chinesischen Seefahrer beruhten!"

"Genau! Und als Zheng He starb -in Shanghai gibt es eine grosse Statue von ihm! -,da wurde er im Jenseits
wieder mit seinen "drei Schätzen"vereint!"

Klaus:"Mit seinem Penis und seinen Hoden! Denn er war ja (muslimischer)Mongole und als Junge von Chinesen"geraubt"
und kastriert worden,hatte aber seine"Schätze"bzw.deren Überreste aufheben können-und stets in einer Falte
seines weiten Gewandes verborgen!"

"Es ist schön,dass du das alles so gut weisst!"sagte Mei-pao: "Und ich bin sehr glücklich darüber,dass wir uns hier
wiedergefunden haben!"

"Aber denkst du nicht manchmal,dass du lieber mit einem Chinesen zusammenwärst?"

"Nein,eigentlich nicht,vielleicht deshalb,weil ich erst 17 war - und noch nicht daran dachte,mir einen Partner
zu suchen -,als ich dich online "entdeckt" habe. Und dann war es für mich sehr schnell klar:Den würde ich
gerne kennenlernen! Aber wenn mich mein Weg mit einem chinesischen Mann zusammengeführt hätte,
der,so wie mein Vater,Frauen und Mädchen als gleichberechtigte Menschen ansieht, dann könnte ich mir
schon vorstellen,dass ich auch mit dem glücklich geworden wäre -vielleicht."

"Wieso "vielleicht"?" -"Weil es für Menschen,die in meiner Heimat nicht "wegsehen",ja nicht einfach ist -
nicht für Frauen wie mich,die es nicht ertragen können,wenn sie Unrecht sehen und das Gefühl haben:
ich fühle mich so hilflos,ich würde da so gern etwas tun! Nicht für Männer,die Unrecht,Menschenrechtsverletzungen,
auch der "Behandlung" von Frauen nicht zusehen wollen. Hier habe ich meinen Cousin,hier können wir Menschen
über unser Land informieren,von hier aus können wir etwas für die Menschenrechte in China tun -obwohl
es schöner wäre,es ungehindert dort tun zu können!

Und schliesslich:Hier bin ich mit dir glücklich - mit dir!" Und dann küsste sie ihn liebevoll auf seinen Mei-kou,
seinen schönen Mund.

Und wenn sich die beiden schon über Klischees lustig machten,dann auch mit einem bekannten Lied,das in vielen Varianten(ö,ü,e usw.gesungen werden kann:

Etwa mit“i“: Dri Chinisin if dim Kintribiss,sissin if dir Strisse ind irziehlten sich wis,di kim die Pilizie „I,wis ist dinn dis,dri Chinisin if dim Kintribiss!“

Und,wie gesagt,war Mei-pao auch darüber glücklich,dass die beiden bei Amnesty-Aktionen,in Zusammenarbeit mit der exilchinesischen Community,
aber auch mit Menschenrechtsgruppen in China selbst doch zumindest einiges zu bewegen vermochten!

Sie küsste Klaus und forderte ihn dann auf:"Machst du bitte deinen Mei-kou,deinen sooo schönen Mund auf?"
Und dann wurde er zur Belohnung noch,nachdem sie ihm zuvor ein paar Glückskekse serviert und beide den Inhalt
("Du wirst jemanden besonderen treffen","Heute ist ein besonderer Tag für dich","Du wirst besonderes Glück erleben")
gelesen hatten,

mit besonders guten chinesischen Leckereien (plus hervorragendem aromatischem Grüntee)"gefüttert"!

ZAIJIAN!! Auf Wiedersehen!!
Zuletzt geändert von gerhard am Donnerstag 23. April 2020, 06:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Chinesische Gerichte

Beitragvon gerhard » Dienstag 7. April 2020, 13:09

Es gibt,wie in meiner Geschichte zu lesen,in China(und in Chinarestaurants)so gute
Sachen zu essen,dass es wirklich keine Pangoline(=Schuppentiere)und,vor allem,keine Fledermäuse sein müssen!Ohne diese seltsamen Gerichte wäre unserer
Welt viel erspart geblieben!
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