AFRIKA! AFRIKA!

Kleine Anekdoten, Episoden, Wahre Begebenheiten

AFRIKA! AFRIKA!

Beitragvon gerhard » Dienstag 11. Februar 2020, 15:36

Genau an seinem 28.Geburtstag wurde Michael von seinen Eltern "rausgeschmissen".

Seine Eltern,Wirtschaftsanwalt und Wirtschaftsanwältin und sich erfolgreich und gut verdienend für grosse Firmen und
deren Interessen einsetzend,erwarteten ganz selbstverständlich,dass ihr Sprössling in ihre Fussstapfen treten würde.

Michael,fast 1.80 m gross,schlank und wohlproportioniert,mit welligen brünetten Haaren,einem hübschen Gesicht,
blauen Augen,die durch eine modische Brille blickten,und einem grossen Mund mit vollen Lippen,
ging also "brav" an die Uni,nachdem er aus der Sicht seiner Eltern keineswegs "brav" nicht Wehrdienst geleistet,
sondern den Wehrersatzdienst als Rettungssanitäter beim Roten Kreuz verbracht hatte.

Und "natürlich" sollte er Jus und dazu Wirtschaftswissenschaften studieren. Aber dann lernte er Mbeki kennen,die aus
Tansania,dem Land des Kilimandscharo,der wunderschönen Insel Sansibar mit ihren arabischen Stadtvierteln und dem
berühmten Serengeti-Nationalpark (und dem Tanganyikasee,wo die Schimpansenforscherin Jane Goodall lebt und forscht),
stammte, nun Jus und zugleich Medizin studieren - und dann in ihrer Heimat den Menschen sowohl juristisch als auch
medizinisch helfen wollte. Sie erzählte ihm viel über Afrika -nicht zuletzt über die "Rolle" der Frauen,über die sehr
grosse und wichtige in den altafrikanischen Kulturen,aber auch über die "heutige",wobei sie dem zum Teil erschrockenen
Michael auch Dinge und Probleme wie Genitalverstümmelungen nicht verschwieg!

Mbeki war 24,gross und hübsch,hatte schulterlange feste dunkle Locken,eine schöne Figur mit einem grossen Busen und
ein kaffeebraunes Gesicht mit grossen Augen und einem breiten,geschwungenen Mund,dessen dicke Lippen Michael
besonders gut gefielen.

Als er Mbeki besser und schliesslich so gut kennengelernt hatte,dass die beiden spazierengingen,sich küssten und auch
so manche unvergessliche Nacht miteinander verbrachten,beschloss Michael,zwar bei Jus zu bleiben,aber je ein Studium
Afrikanistik und Politikwissenschaften anzuschliessen - und sich ihre Sprache,also Kisuaheli,beibringen zu lassen.

Und dann "entsetzte" er seine Eltern,als er Mbeki zu ihnen mitbrachte und sie ihnen vorstellte -und ihnen mitteilte,
er würde mit ihr nach Tansania gehen- worauf,wie gesagt am Tag seines 28.Geburtstages, sie ihn "rausschmissen".

In den nächsten Jahren lebten die beiden in der Stadt Arusha und gründeten ein Sozial-und Kulturzentrum,zu dem auch eine Ambulanz
und eine Zahnarztpraxis (sowie eine Schule,ein Kindergarten und eine kostenlose Rechtsberatung)gehörten.

Und Mbeki und Michael waren im Landrover sehr viel kreuz und quer im Land unterwegs.

Dabei lernte er auch das stolze Volk der Massai kennen,bei denen er auch
Blut -direkt von der Halsschlagader eines Rindes weg -zu trinken bekam.Und nachdem ihm zwei grinsende Massaijünglinge
das Gesicht mit Kuhdung beschmiert hatten,nahmen sie ihn mit - und zeigten ihm(was ihm auch gelang!),wie man
mit einem Speer -einen Löwen erlegt!(Nachher bekam er von Mbeki,die den stolzen Löwenjäger sehr bewunderte,
einen langen Kuss und eine Liebesnacht in einem typischen Massai-Lehm"haus")

(Die Massai hatten aus ihrer Tradition heraus das Recht,jährlich eine bestimmte Anzahl ,die aber nicht überschritten werden
durfte,von Löwen töten zu dürfen)

Er und Mbeki reisten auch über die Grenze nach Kenia und stellten fest,dass es im grossen Slum von Nairobi eine
eigene Zeitung und eine eigene Radiostation gab.

Und zurück in Arusha kümmerten sie sich wieder um die Menschen,von denen nicht wenige manchmal tagelang
zu Fuss in das Sozial-und Kulturzentrum und in die Ambulanz wanderten.

Eines Tages sah Michael ein Grab,das -zubetoniert(!)war,und er war bestürzt,als ihm Mbeki erklärte,warum:
"Manche Menschen in unserem Land glauben,dass die Körperteile von Albinos "Glück bringen". Darum werden Albinos
ermordet,und würden die Gräber nicht zubetoniert werden,so würden auch aus den Gräbern noch Körperteile gestohlen
werden!"

Und schliesslich heirateten die beiden und wurden stolze Eltern einer Tochter und eines Sohnes -und reisten nach
Österreich,in der Absicht,Michaels Eltern deren Enkelkinder vorzustellen.

Michaels Mutter war inzwischen auf das Engagement ihres Sohnes stolz und hatte kein Problem damit,sich mit den
Kindern,die gut Deutsch sprachen,zu unterhalten,mit ihnen zu spielen,sie zu küssen...

Sein Vater hingegen wollte mit den "Negerkindern" nichts zu tun haben!

Und bevor Michael und Mbeki wieder nach Tansania reisten,streichelte sie sanft über ihren Bauch:"Wir werden
bald 3 Kinder haben!"Michael knöpfte ihre Bluse auf und küsste -oh,nein nicht die grossen,verlockenden Brüste,
sondern Mbekis Bauch,in dem bald das 3.Kind wachsen würde!

Und die beiden waren sehr glücklich - und gespannt,was sie in ihrer neuen gemeinsamen Heimat Tansania noch
alles erleben würden!
gerhard
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