Wie drei Männer auf eine kluge, hübsche und engagierte Frau, die über ein sehr wichtiges Thema informiert, reagieren

Kleine Anekdoten, Episoden, Wahre Begebenheiten
Antworten
gerhard
Eifriger Schreiber
Eifriger Schreiber
Beiträge: 410
Registriert: Mittwoch 15. Januar 2020, 10:48
Wohnort: Linz
Kontaktdaten:

Wie drei Männer auf eine kluge, hübsche und engagierte Frau, die über ein sehr wichtiges Thema informiert, reagieren

Beitrag von gerhard »

Karin ist 36 Jahre jung - und seit 16 Jahren in einer gesetzlichen Interessenvertretung für das immer wichtiger werdende Thema
"Pflege" zuständig.Zu ihrer Arbeit gehören Beratungen und das Erstellen ausführlicher fachlicher Expertisen und Konzepte. Und sie erinnert sich gern
an viele Gespräche mit Menschen, die in Pflegeberufen tätig sind - und ebenso mit Menschen, die Pflege in Anspruch genommen haben.

Die fesche Karin ist 1.68 m groß und schlank,mit einem hübschen, kleinen Busen, hat lange, wellige braune Haare, die ihr hübsches, breitflächiges Gesicht einrahmen, große blaugrüne Augen, die einen liebevoll-schalkhaften Ausdruck zeigen, und einen großen, geschwungenen
Mund mit weichen vollen Lippen, auf dem oft ein sehr gewinnendes Schmunzeln und Lächeln zu sehen ist.

An diesem Tag steht sie um 7 Uhr morgens auf, geht unter die Dusche und bereitet dann das Frühstück für ihren 39 Jahre jungen Mann -
groß, schlank, sportlich, dunkler Haarschopf, braune Augen, markantes Gesicht und kräftige Lippen(Peter unterrichtet in einer Fachhochschule
für Sozialberufe) - und ihre Söhne, die sie liebevoll ihre "Strizzis"("Lausbuben")nennt, vor: Der achtjährige Klaus, der sehr aufgeweckt ist
und von dem die treffende Bemerkung "Es gibt für jede Lösung ein Problem" stammt, kommt ganz nach Karin, der 6jährige Markus nach
seinem Papa.

Beide Jungens sind lebhaft und fröhlich und halten ihre Mama, die sie sehr liebhaben (und der sie viele stürmische Umarmungen und
viele dicke Küsse auf den Mund schenken), ordentlich auf Trab:

Nichts macht beiden mehr Freude, als mit Karin im Auwald, der sich
an beiden Ufern des kleinen Flusses, der die Heimatstadt der Familie durchströmt, entlangzieht, unterwegs zu sein: da sausen sie
dann herum, klettern auf Bäume, kugeln auf dem Waldboden herum... Und im Fitnessraum des Hallenbads wetteifern Karin und
ihre Jungens, wer am Rudergerät am eifrigsten rudert und wer die meisten Klimmzüge an der Sprossenwand, die meisten Kniebeugen
und Liegestütze schafft und am besten und kräftigsten mit den Beinen in der Luft "radfahren" kann!

Und Karin läuft, klettert, turnt eifrig mit, kraxelt selbst auf Bäume, lässt sich herzlich lachend selbst auf dem Boden rumkugeln...
Im Garten spielt sie mit ihren Sprösslingen Fussball, und im Haus laufen halt drei Personen sehr vergnügt herum - sehr zum
Spass von Peter, der gern lachend dem Treiben der Jungens und seiner Liebsten zusieht!

Und wenn dann der hübschen Karin und den Jungens so richtig die Puste ausgegangen ist, sitzen sie daraufhin irgendwo auf
dem Fussboden, bauen eine LEGO-Stadt und lassen diese von einer Modelleisenbahn umkurven. Oder sie ziehen lachend in die
Küche, wo die zwei der Mama beim Kochen und auch beim Abwasch helfen.

Und wenn "Putztag" ist, einmal in der Woche, dann sind drei lachende Personen mit Besen, Wisch-und Staubtüchern, Staubsauger
usw. eifrig rumsausend im Haus unterwegs!

Karin wird heute in einem Seniorenclub die alten Leutchen ausführlich über das Thema "Pflege" informieren - und ihnen dann,
oft lachend und schmunzelnd, sehr lebhaft alle möglichen Fragen beantworten!

Und nun ist es 14 Uhr, und Karin sitzt an einem kleinen Tisch: schicke weisse Bluse, deren Ausschnitt ihren hübschen Busen betont,
darüber eine offene Jacke, Leggins und Stiefeletten.

Und gegenüber stehen im Halbkreis die Stühle, auf denen es sich ältere Damen und ältere Herren gemütlich gemacht haben.
Und Karins Mann, der grad Urlaub und somit viel Zeit hat - und zwei andere ziemlich junge Männer.

Alle, die im Saal sitzen, haben das Gebäude mit Masken(Covid!) betreten - und teils auf Handys, teils in schriftlicher Form
den Nachweis, dass sie gegen Corona geimpft sind, vorgezeigt.
Hier im Saal sind die Masken nicht nötig, weil sie Stühle weit genug auseinander stehen.

Und dann legt Karin los: Die Anwesenden hören kluge Ausführungen über eine mögliche Pflegeversicherung und andere Möglichkeiten,
die Pflege zu finanzieren. Sie erfahren viel über den Alltag von Krankenpflegerinnen und Krankenpflegern, von Personen, die als
"mobile Pfleger" landauf und landab fahren - in die Häuser und Wohnungen von Personen, die Pflege brauchen.

Die alten Leutchen und die drei jüngeren Männer erfahren Interessantes über die Situation von Personen, die sich in der Palliativpflege
um Menschen, die wissen, dass sie nicht mehr lange leben werden, kümmern.

Wie geht es Menschen, die Familienangehörige pflegen? Wie können diese Menschen dabei unterstützt werden?
Wie sieht es mit "behinderten" Menschen - Karin sagt lieber "Menschen mit besonderen Bedürfnissen" - aus?
Wie steht es mit Pflege-und Seniorenheimen?

Und dann kommt Karin auf ein Thema, das ihr besonders am Herzen liegt:
Eindringlich weist die hübsche Pflege-Fachfrau auf die Frauen hin,die aus Ländern wie Rumänien, der Slowakei, Moldawien...
stammen, die oft sehr selten daheim bei ihren Familien und Kindern und sehr häufig großen, auch körperlichen Belastungen
ausgesetzt sind: Weil es z.B.alles andere als leicht und "einfach" ist, sich etwa um einen 70jährigen, der körperlich beeinträchtigt
und obendrein dement und inkontinent ist - und 90 Kilo hat! -, zu kümmern!

Eigentlich haben diese Frauen ja ein Anrecht auf eine Familienbeihilfe - die ihnen aber stark gekürzt wurde!

Und weil sie nicht angestellt sind(obwohl Karin energisch, auch in der politischen Partei, der sie als Frauenvorsitzende der lokalen
Parteiorganisation angehört, dafür eintritt, diese Frauen fix anzustellen und ihnen so eine angemessene Sicherheit zu geben!),sondern
als "selbstständig" gelten, kommt zu wenig Geld und viel Arbeitsbelastung dazu, dass sich diese Frauen selbst um ihre Sozial- und
Krankenversicherung kümmern müssen - und davon, selbstbestimmt(und selbst ihre Arbeitsbedingungen regeln zu können) zu arbeiten,
"nur" "träumen" können!

Karin arbeitet auch mit Amnesty International zusammen: die Menschenrechtsorganisation macht eine Kampagne, in der es um die
grundlegenden Menschenrechte dieser 24-Stunden-Pflegerinnen geht!

Die drei jungen Männer, die im Saal sitzen, reagieren auf die so engagierte junge Dame, die in dem, was ihr am Herzen liegt,
wirklich aufgeht - und das mit großem Sachwissen und sehr klug argumentierend! -, sehr unterschiedlich:

Peter hat sich in seine Frau aus vielen Gründen verliebt: er liebt ihr Engagement, ihre Herzlichkeit, ihre Fröhlichkeit, ihre
ausgeprägte Gabe, mit Menschen einfühlsam, verständnisvoll und empathisch umzugehen, ihr Temperament, ihr Lachen,
ihr hübsches Aussehen, all das - und findet sie klug, bewundernswert, offen, sehr energisch - und attraktiv, sinnlich und sexy!

Günther, ein hochaufgeschossener, schlaksiger Mann mit leicht ergrauten Haaren, Brille und einem gutmütigen Gesicht,
findet Karin seeehr hübsch - und findet es voll schade, dass grad eine Frau,die ihm soooo gut gefällt, schon fix vergeben ist! Wie gern
würde er ihr einfach Komplimente machen oder sie gar auf einen Kaffee oder so einladen - aber er zwingt sich im folgenden
Gespräch regelrecht, möglichst sachliche Fragen zu stellen. (Obwohl Karin sehr deutlich merkt, wie gut sie ihm gefällt!)

NACH der Veranstaltung lädt Karin IHN auf einen Kaffee ein, plaudert mit ihm, erzählt ihm locker, schmunzelnd und lachend dies
und das über ihre Familie und ihre hobbies und was ihr wichtig ist - und was ihr Spaß macht. Und sie schafft es mit Charme tatsächlich,
ihm zwar klar zu zeigen:"Bin leider schon vergeben", aber ihn doch dazu zu bringen, auch ihr locker dies und das über sich zu erzählen:
Dass es also keinen Sinn macht, ihr Avancen zu machen - es sie aber doch freut, dass sie jemandem gefällt!

Und dann gibt`s im Publikum noch Markus, braungebrannt, breitschultrig und muskulös. Unübersehbar fällt sein Blick immer wieder auf Karins - Busen!
Und schliesslich steht er auf, grinst und meint: "Eigentlich interessiert mich nichts von dem Zeugs, von dem Du da redest!
Und wenn ich nicht wüsste, dass der Typ da dein Mann ist, würde ich einfach sagen: Vergiss das mit der "Pflege"! Ich find das nur
urfad! Komm einfach mit zu mir - und dann, na ich denke, du weisst, was ich da gern mit dir machen würde! Weil ich dich sehr s...(er
meint das Wort, das gleichermassen für Hot Ketchup und Senf als auch von manchen Machos für Frauen verwendet wird)finde!"

Und daraufhin grinst Markus schmierig. Karin verdreht ihre schönen Augen und verzieht ihren hübschen Mund. Worauf sie
dann die großen Augen fast zusammenkneift, die weichen vollen Lippen schmal macht - und keine Spur so herzlich und gewinnend,
wie sie sonst spricht, sondern fast "eiskalt"sagt: "Ich denke, Sie sollten den Saal verlassen!"

Markus fährt von seinem Stuhl auf, murmelt etwas, dass sehr nach einem Fluch klingt - und stürmt aus dem Saal!
Worauf dann Karins Augen wieder groß werden und sie ihre Lippen wieder voll und weich werden lässt: "Es freut mich sehr, dass
heute so viele Menschen im Saal sind! Und noch mehr, dass die meisten von ihnen sehr rüstig und jugendlich - und keine Spur
von "pflegebedürftig" aussehen! Und jetzt (Karin schmunzelt breit - und freut sich selbst darüber, dass sie auf einen netten Mann
zugegangen ist und dem anderen eine klare Abfuhr erteilt hat!)freue ich mich sehr auf Ihre Fragen!"
Antworten