Haus Nr. 2018

Haus Nr. 2018

Beitragvon Rehmann » Mittwoch 27. Dezember 2017, 20:51

Haus, Nummer Zweitausendachtzehn,
ich ziehe am Ersten dort ein,
kann das alte Haus nicht mehr seh´n,
es kam zu viel Schlechtes herein.

Das Neue will ich gestalten,
zwölf Räume, sie stehen noch leer,
dort möcht´ ich schalten und walten,
Freude haben und vieles mehr.

Um stets das Glück zu begrüßen,
lass ich ein Dachfenster auf,
das Unheil tret ich mit Füssen,
etwas Regen nehm ich in Kauf.

Und sind dann meine zwölf Räume,
zu einem Prachtstück geworden,
belohn ich mich und die Träume,
verleihe mir selbst einen Orden.

Überglücklich zieh ich dann um,
in das Haus Zweitausendachtzehn,
und versuche mit sehr viel Mumm,
auch dort, stolz und aufrecht zu geh´n.

© Horst Rehmann
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