Der Dichterhain
Verfasst: Freitag 16. September 2011, 16:41
Er eilte hin zum Hain der Dichter,
zu finden die, die Großes schufen,
er traf jedoch auf kleine Lichter,
die sich zu Großem fühl’n berufen.
Sie lungerten am Saum des Haines
und waren furchtbar anzusehen,
infolge des genoss’nen Weines
vermeinten sie, nun zu verstehen.
Sie sprachen wirr und durcheinander,
dass Stumpfsinn Dichtung unterwandre,
ein jeder glaubte sich verwandter
mit Göttin Muse als der andre.
Ihn ekelte das Kunstgerangel,
durchsetzt von blöden, schnöden Sätzen,
er floh dem dummen Tingeltangel
und denen, die sich überschätzen.
Der Hain der Dichter wird ihm bleiben
ein Ort nun fern von seinem Sehnen,
denn die, die es in ihm jetzt treiben,
den Kunstliebhaber grob entwöhnen.
zu finden die, die Großes schufen,
er traf jedoch auf kleine Lichter,
die sich zu Großem fühl’n berufen.
Sie lungerten am Saum des Haines
und waren furchtbar anzusehen,
infolge des genoss’nen Weines
vermeinten sie, nun zu verstehen.
Sie sprachen wirr und durcheinander,
dass Stumpfsinn Dichtung unterwandre,
ein jeder glaubte sich verwandter
mit Göttin Muse als der andre.
Ihn ekelte das Kunstgerangel,
durchsetzt von blöden, schnöden Sätzen,
er floh dem dummen Tingeltangel
und denen, die sich überschätzen.
Der Hain der Dichter wird ihm bleiben
ein Ort nun fern von seinem Sehnen,
denn die, die es in ihm jetzt treiben,
den Kunstliebhaber grob entwöhnen.