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Mein Horizont

Verfasst: Mittwoch 12. Oktober 2011, 17:56
von rogathe
Mein Horizont ist nah gerückt
und tropft mir in die Vene,
weiß nicht, was ich ersehne
und nicht, was mich unsäglich drückt.
Ich fühle ihn metallisch kalt,
er riecht nach toten Keimen,
ich wünschte im Geheimen,
er machte ganz woanders Halt.
Da senkt sich jäh, vom Wind gepflückt,
ein braunes Blatt hernieder.
Ach, du bist's, Herbst - schon wieder?

Re: Mein Horizont

Verfasst: Donnerstag 13. Oktober 2011, 15:02
von Stiekel
Liebe Rosemarie,
ein Gedicht voll Todesahnen, schlägt je in Hoffnung und Erleichterung um. Meisterhaft geschrieben, meint Sabine

Re: Mein Horizont

Verfasst: Freitag 14. Oktober 2011, 08:06
von rogathe
Herzlichen Dank für dein Lob!

:D Rosemarie