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Vorbild

Verfasst: Dienstag 24. Januar 2012, 23:45
von Lena
Vorbild

Es war ein Krähenschrei, der mich geweckt,
und vor dem Fenster ist noch immer alles weiß,
so weit ich schau, sich öde Schneelandschaft erstreckt,
der schwarze Vogel sitzt im Baum, die Zweige zittern leis’.

Ins Nebelgrau reckt suchend ihre Äste
die Birke, bar des Sommers grünen Flaums,
nur Krähen und Schneeflocken ihre Gäste,
geduldig harrend auf Erfüllung ihres Frühlingstraums.

Sich zu ergeben - diese Zeit der Ruhe und des Wartens
auf sich zu nehmen und Gewinn daraus zu ziehen,
so, wie die Bäume, Sträucher, Blumen Gottes Gartens,
das lässt dich reifen, nicht dein ungeduldiges Bemühen.

Re: Vorbild

Verfasst: Donnerstag 26. Januar 2012, 15:11
von Stiekel
Hallo Lena,
dein Gedicht gefällt mir.
Mal raus aus der Hektik, wo jede Minute verplant ist.
Sich Ruhe gönnen und auch aushalten ist heute schon eine Kunst,
die die wenigsten beherrschen.

So wünsche ich dir, das du dich ergeben kannst und Nutzen daraus ziehst.
Liebe Grüße von Sabine

Re: Vorbild

Verfasst: Freitag 27. Januar 2012, 17:05
von Lena
Hallo Sabine,
herzlichen Dank für Deine lieben Zeilen!
Ja, das bräuchten wir alle immer wieder einmal: Sich wirklich entspannen und Ruhe zulassen.
Ich werde mir während der Faschingstage so eine Ruhepause beim Wellness gönnen. Freu mich schon drauf!
Gruß Lena

Re: Vorbild

Verfasst: Freitag 27. Januar 2012, 17:33
von Rehmann
In acht Wochen ist Frühlingsanfang und keiner denkt mehr an die Wintertage, auch nicht mehr an Ruhe nehmen - dann ist Gartenarbeit angesagt !
LG
H. Rehmann

Re: Vorbild

Verfasst: Freitag 27. Januar 2012, 20:10
von Lena
Hallo Horst,
ich wette, dass der Frühlingsanfang dieses Jahr als verschneiter Winter daherkommt :mrgreen:
Gruß Lena