Am See
Verfasst: Montag 4. Juni 2012, 22:26
Am See
Die Kiesel sanft plätschernd von Wellen gestreichelt,
sturmverwöhnt das zerzauste Geäst,
Wolkenschatten malen flackernde Flecken
auf Bergeshängen und tanzen zum Fest.
Weit übers Wasser, der Blick schweift hinüber
zum anderen Ufer, dorthin, wo du bist,
Sehnsucht im Herzen, das Auge quillt über,
allein hier verweilen, ich träum, was nicht ist.
Ein Entenpärchen erhebt sich zum Himmel,
sehr majestätisch schwimmt näher ein Schwan,
er plustert das weiße Gefieder und putzt sich,
schaut wohlwollend, abschätzend, fragend mich an.
Der trockene Sand rieselt mir durch die Finger,
so fließt auch mein Leben, doch ist es das wert,
dass es nur im Warten auf dich langsam wegrinnt?
Es ist bloß mein Körper, der dich so begehrt.
So leis wie die Wellen am Ufer auslaufen,
schleicht sich die Erkenntnis der Wahrheit heran:
Ich lebe nur einmal, du hinderst mein Reifen,
du nützt mich nur aus. Und ich steig in den Kahn,
und fahre hinaus auf den See, in die Freiheit,
ich warte nicht länger, bis du mich mal willst,
ich leb jetzt mein Leben in freier Entscheidung,
weil du meiner Seele Verlangen nicht stillst.
Die Kiesel sanft plätschernd von Wellen gestreichelt,
sturmverwöhnt das zerzauste Geäst,
Wolkenschatten malen flackernde Flecken
auf Bergeshängen und tanzen zum Fest.
Weit übers Wasser, der Blick schweift hinüber
zum anderen Ufer, dorthin, wo du bist,
Sehnsucht im Herzen, das Auge quillt über,
allein hier verweilen, ich träum, was nicht ist.
Ein Entenpärchen erhebt sich zum Himmel,
sehr majestätisch schwimmt näher ein Schwan,
er plustert das weiße Gefieder und putzt sich,
schaut wohlwollend, abschätzend, fragend mich an.
Der trockene Sand rieselt mir durch die Finger,
so fließt auch mein Leben, doch ist es das wert,
dass es nur im Warten auf dich langsam wegrinnt?
Es ist bloß mein Körper, der dich so begehrt.
So leis wie die Wellen am Ufer auslaufen,
schleicht sich die Erkenntnis der Wahrheit heran:
Ich lebe nur einmal, du hinderst mein Reifen,
du nützt mich nur aus. Und ich steig in den Kahn,
und fahre hinaus auf den See, in die Freiheit,
ich warte nicht länger, bis du mich mal willst,
ich leb jetzt mein Leben in freier Entscheidung,
weil du meiner Seele Verlangen nicht stillst.