Über Nacht ist´s kühl geworden,
Blätter werden immer bunter,
kalte Winde weh´n von Norden
und das Licht, es geht hinunter.
Am Spalier die Trauben reifen,
Äpfel musst du nicht lang suchen,
brauchst beherzt nur zuzugreifen. -
Drinnen Duft von Zwiebelkuchen.
Ach, der Sommer ist vorüber!
Stellt die Uhr auf Winter ein.
Die Gedanken werden trüber,
bald fängt´s auch noch an, zu schnei´n.
Bald fängt an die stille Zeit.
Das Land, es ruht im weißen Kleid.
Bedenkt, auf dass ihr fröhlich seid:
Bis Weihnachten ist´s nicht mehr weit!
Und so mag der Herbst vergehen,
Winters Siegesfahnen wehen,
bis dann der Advent beginnt:
Das lange Warten auf das Kind.
Drum, o Herbst, sei auch willkommen!
Keine Bange ziehe ein.
Lass die Hoffnung uns erfreu´n,
dass ein Frühling, neu, wird kommen!?
