Seite 1 von 1
Wo ist denn unser Hänschen nur?
Verfasst: Donnerstag 7. Januar 2016, 02:25
von Stiekel

Wo ist denn unser Hänschen nur,
wo hat er sich versteckt?
Der Hund vom Nachbarn kam ins Haus
und hat ihn so erschreckt!
Da fürchtete der Hans sich sehr
und hat sich schnell verkrochen.
Er schrie ganz schrecklich, wie am Spieß,
als würd´ er abgestochen.
Den Hund hab ich hinausbefördert,
der kommt hier nicht mehr rein.
Nun hab ich Angst um meinen Sohn,
er ist ja noch so klein.
Ich hör ein Rascheln aus der Ecke,
vom Sofa kommt es her.
Darunter liegt der kleine Wicht
und weint auch gar nicht mehr.
Bild und Text © Sabine Brauer
06.01.2016
Re: Wo ist denn unser Hänschen nur?
Verfasst: Freitag 8. Januar 2016, 02:22
von heuberger
Ach je, liebe Sabine, Dein schönes Gedicht weckt uralte Erinnerungen in mir.
Auf eine ähnliche Weise habe ich als kleines Kind eine Hundephobie entwickelt. Die äußerte sich in Schweißausbrüchen und Schreckstarre mit Atem anhalten.
Erst mit 35 konnte ich das dann überwinden.
Die Nöte des Hänschens kann ich gut nachvollziehen.
Gleichzeitig hat es auch eine andere, mehr komische Erinnerung ausgelöst. Da werd ich eventuell mal drüber schreiben (sicherlich wieder zum symbolisch unpassendsten Augenblick).
Liebe Grüße
Manfred
Re: Wo ist denn unser Hänschen nur?
Verfasst: Freitag 8. Januar 2016, 11:54
von Stiekel
Lieber Manfred,
da bin ich mal froh, dass du die Phobie überwunden hast.
Wenn ich dich inspiriert habe, deine Erinnerungen aufzuschreiben, nur zu.
Lieben Gruß von Sabine