Heimat
Verfasst: Donnerstag 14. April 2016, 17:01
Heimat
Der Ort, wo ich geboren bin,
der steht in meinen Ausweis drin,
ist meine Heimat ganz gewiss;
denkt jeder, der den Namen liest.
Denn ich war schließlich dort zu Haus,
wuchs auf in meinem Elternhaus,
erfuhr dort die Geborgenheit,
die nötig für die Kinderzeit.
Die ersten Schritte in die Welt,
hab ich dort Bein vor Bein gestellt,
setzt Augen, Nase, Tastsinn ein,
begriff, die Erde hier ist mein.
Bestand dann auch ganz wunderbar,
mit meinen Freunden manch Gefahr,
und in der Schule lernte ich,
was später noch erwartet mich.
Doch eines Tages sah ich ein,
die Welt muss noch viel größer sein,
weil Straßen durch den Heimtort,
führ’n in die blaue Ferne fort.
Dort wartet auf mich ein Beruf,
für den die Vorsehung mich schuf,
als Lebensmitte wird er fein,
für lange mein Zuhause sein.
Dazu kommt noch ganz wunderbar,
der Duft von eines Menschen Haar,
der windet dann ein Liebesband,
um seine und um meine Hand.
Und, wie kann es anders sein,
da stellt sich auch noch etwas ein,
für das der Ort, wo du jetzt bist,
auf einmal der Geburtsort ist.
Also pack Energie ich aus,
und bau für ihn das Elternhaus,
in dem er die Geborgenheit,
der Heimat spürt für lange Zeit.
Heimat ist, wo man geboren,
Heimat, wo sein Herz verloren,
Heimat, wo Zuhaus’ man war,
Heimat ist so wunderbar.
Kieselstein 11/2015
Der Ort, wo ich geboren bin,
der steht in meinen Ausweis drin,
ist meine Heimat ganz gewiss;
denkt jeder, der den Namen liest.
Denn ich war schließlich dort zu Haus,
wuchs auf in meinem Elternhaus,
erfuhr dort die Geborgenheit,
die nötig für die Kinderzeit.
Die ersten Schritte in die Welt,
hab ich dort Bein vor Bein gestellt,
setzt Augen, Nase, Tastsinn ein,
begriff, die Erde hier ist mein.
Bestand dann auch ganz wunderbar,
mit meinen Freunden manch Gefahr,
und in der Schule lernte ich,
was später noch erwartet mich.
Doch eines Tages sah ich ein,
die Welt muss noch viel größer sein,
weil Straßen durch den Heimtort,
führ’n in die blaue Ferne fort.
Dort wartet auf mich ein Beruf,
für den die Vorsehung mich schuf,
als Lebensmitte wird er fein,
für lange mein Zuhause sein.
Dazu kommt noch ganz wunderbar,
der Duft von eines Menschen Haar,
der windet dann ein Liebesband,
um seine und um meine Hand.
Und, wie kann es anders sein,
da stellt sich auch noch etwas ein,
für das der Ort, wo du jetzt bist,
auf einmal der Geburtsort ist.
Also pack Energie ich aus,
und bau für ihn das Elternhaus,
in dem er die Geborgenheit,
der Heimat spürt für lange Zeit.
Heimat ist, wo man geboren,
Heimat, wo sein Herz verloren,
Heimat, wo Zuhaus’ man war,
Heimat ist so wunderbar.
Kieselstein 11/2015