Weltfrauentag
Verfasst: Samstag 7. März 2020, 09:20
An jedem 8.März ist Weltfrauentag.
Am 8.März... ging die 37jährige Marianne einkaufen - sie trug eine dunkle Sonnenbrille,um die "blauen Augen",die sie ihrem
Mann "verdankte",zu verbergen. Sie kam zum von schönen mittelalterlichen Häusern umgebenen Stadtplatz,wo ein
Amnesty-Infostand zum Weltfrauentag abgehalten wurde. Eine junge Aktivistin überreichte ihr eine Blume:"Das möchte
ich Ihnen zum heutigen Weltfrauentag überreichen!"
Marianne nahm wortlos die Sonnenbrille ab,und die junge Frau liess die Blume fallen und hielt sich erschrocken eine Hand vor ihren Mund. Aber wenig später griff sie
nach ihrem Handy,auf dem die Nummer des "Frauennotrufs" gespeichert war:"Mit einer Frau,die dort aktiv ist,bin ich in
die Schule gegangen,und eine weitere Schulkollegin von mir leitet das Frauenhaus. Bitte nutzen Sie die Möglichkeit,Hilfe
zu suchen und auch anzunehmen!"
Am 8.März ... gab es je eine Kundgebung von Frauen vor dem türkischen Parlament in Ankara und dem griechischen
Parlament in Athen. Eine junge Frau,die aus Syrien stammte und nun mit einer jungen Griechin befreundet war,hatte
vor kurzem ihre vierjährige(!) Schwester verloren: Von einem griechischen Marineschiff aus war mit langen Stangen
ein Boot voll mit Flüchtlingen zum Kentern gebracht worden - das Mädchen war ertrunken!
Am 8.März ...war Rudi wieder mal arbeitslos -früher mal hatte er selbst eine Firma geleitet. Er betrat,an einer Gruppe
von Frauen vorbei,die flyer zum Weltfrauentag verteilten("Verdammt noch mal!"murmelte er,als er in der Gruppe seine
von ihm mittlerweile geschiedene Frau Marie erkannte),das Gebäude eines Betriebs,der Einrichtungsgegenstände für
Schulen - Bänke,Schultafeln usw.-herstellte.
Dann sass er der Personalchefin,einer attraktiven jungen Frau,gegenüber. Sie kam ihm sehr bekannt vor,aus"gutem"
Grund: Es war noch nicht sehr lange her,dass er sie mitten bei einer Firmenbesprechung,so dass es alle Anwesenden
hatten hören können,gefragt hatte:"Hast du den schwarzen Tanga noch,den ich dir geschenkt habe?"
Und dann hatte er sie noch gefragt,ob sie immer noch Abteilungsleiterin werden wolle:"Heute um 14 Uhr in meinem
Büro!"
Sie war,was er nicht kapierte,um 14 Uhr nicht in seinem Büro"aufgetaucht"(denn es war ihr klar gewesen,was er
"vorhatte")und hatte am Tag darauf gekündigt.
Und nun las sie seine Unterlagen durch und sagte dann ganz ruhig:"Herr Schmidt,Sie sind für diesen Posten nicht geeignet."
Am 8.März .... langte ein langer handgeschriebener Brief im Amnesty-Büro in Wien ein:"Liebe Amnesty-Menschen!"
Sehr ausführlich setzte sich die Absenderin "Ich war bis vor kurzem Hure in einem Grossbordell" damit,dass sich
Amnesty für die Rechte von Sexarbeiterinnen einsetzt,und mit ihrem bisherigen Schicksal auseinander:"Ich hab das
Gefühl,dass Sie glauben,"Sexarbeit" wäre ein Beruf wie jeder andere! Ist er nicht! Ich musste mir im Bordell alles,
Unterkunft,Verpflegung,alles... "verdienen",und durch was wohl? Ein gutmütiger und freundlicher "Freier" hat mir geholfen,
rauszukommen. Nein,liebe Leute,ich war keine "selbstbestimmte Sexarbeiterin",ich war praktisch Sklavin des Kerls,
der das Bordell -das als Stammkunden auch angesehene örtliche Politiker hat - immer noch leitet. Bitte setzt euch
ein bisschen mehr mit der Realität von uns Huren auseinander - grad zum Frauentag! Mit freundlichen Grüssen,Carola."
Am 8.März ....gab`s vor dem Bahnhof des Städtchens einen Infotisch einer Gruppe,die sich für zwei Dinge einsetzte:
Für die Selbstbestimmung von Frauen "Mein Bauch gehört mir!" und für das "Recht auf Sterbehilfe".
Eine Frau Mitte Fünfzig und ein Mann,der ein paar Jahre jünger war,gingen zu dem Infotisch hin,und der Mann sagte:
"Wie Sie sehn,hab ich Downsyndrom.Ich bin Koch im Cafe eines Sozialzentrums,ich könnte auch irgendwo in
einer "geschützten Werkstätte" sein. Meine Mutter hätte sich auch "selbstbestimmt" für meine Abtreibung einsetzen
können!"i
Dann sagte die Frau:"Die Schwester meiner Oma war "behindert". Sie hat "Sterbehilfe" bekommen,und zwar als
"unwertes Leben" in einer Euthanasie-Anstalt. Einen schönen Tag noch!"
Am 8.März ...reiste die schöne Sabine wieder mal in ihr Lieblingsland Indien. Vor fast genau einem Jahr war sie
das letzte Mal dort gewesen. Viele hatten ihr von der Reise abgeraten,weil eine Frau,die vergewaltigt worden
und auf dem Weg zu einer Aussage vor Gericht gewesen war - von dem Vergewaltiger und anderen Männern überfallen
worden war:Sie hatten sie mit Benzin übergossen und angezündet,und sie war kurz darauf,mit 70 % schwersten
Körperverbrennungen,gestorben.
Wieder landete Sabine auf dem Airport von New Delhi - und,so wie bei ihrem letzten Besuch,stand da ein Infotisch
und dahinter eine Gruppe sehr attraktiver junger Frauen im schicken Sari - Aktivistinnen einer indischen Frauenrechtsgruppe.
"Welcome to India! Darf ich Ihnen eine Information zum heutigen Weltfrauentag überreichen?"
Sabine reagierte nicht anders als beim letzten Mal:Sie überflog den flyer,zerknüllte ihn dann und warf ihn der jungen
Aktivistin vor die Füsse!
Am 8.März ... wurde Alice Schwarzer bei einer Veranstaltung an einer Universität von vielen Studenten,auch Studentinnen - niedergebrüllt!!
Am 8.März .... gab`s in den (un)sozialen Medien einen shitstorm sondergleichen,als die aberwitzige Filmkomödie
"Ghostbusters"(Geisterjäger)neu verfilmt wurde - mit lauter Frauen in den Hauptrollen!!
Am 8.März....gestalteten Mei-pao,ihr nunmehriger Ehemann,den sie wegen seines grossen vollppigen Mundes
gern vergnügt Mei-kou("Schöner Mund")nannte,und ihr Cousin in dem kleinen Museum,das sie eingerichtet hatten,
eine Ausstellung über die Geschichte und die Situation von Frauen in China - und wer wollte,konnte einen Brief
an die chinesische Regierung unterschreiben:eine Frauenrechtsgruppe hatte in Peking demonstriert - und die
Gruppe war mit brutaler Gewalt auseinandergetrieben worden!
Am 8.März ....hatten Joao,seine hübsche Frau und die tollen,engagierten Kinder,die er in den favelas kennengelernt
hatte, in dem äußerlich so verwahrlost wirkenden Haus,in dem die Kinder -mit Büchern,die sie aus dem Müll "gefischt"
und gründlich gesäubert hatten -eine Bücherei mit 200(!) Büchern geschaffen hatten, eine Buchausstellung zum
Weltfrauentag gestaltet.
Am 8.März .... verteilten Karo(line),ihre beste Freundin Petra und andere Mädchen und Frauen vor der Schule,
in die Karo und Petra früher gegangen waren,Flugblätter - in denen zwar keine Namen genannt,die Tatsachen aber
klar ausgesprochen wurden:
"In dieser Schule wurden erst kürzlich wieder Mädchen sexuell belästigt. Und wie in einem früheren Fall,wo der
Neffe des Schuldirektors - der diese Schule nach wie vor leitet -daran beteiligt war, wurde den Mädchen vorgeworfen,
sie würden Gerüchte in die Welt setzen -und wurden sie genötigt,die Schule zu verlassen!"
Am 8.März ... begann die 25jährige Monika,eine sehr hübsche junge Frau mit halblangen brünetten Haaren und vollen prallen Lippen,begeistert ihre neue Arbeit als Kellnerin im Café des Frauenzentrums.
Vor dem Gasthaus,in dem sie bis vor kurzem gearbeitet hatte,verteilten Frauen und Mädchen Flyer,auf denen ein ganz bestimmter Mann zu sehen war:Ungepflegt und mit sehr schlechtem Benehmen,hatte er üble sexistische“Witze“erzählt,Monika plump“angemacht“ und sie einfach derb gepackt,geküsst und ihr
aufs Hinterteil und in den Ausschnitt gefasst!
Am 8.März ...wollten Monika und viele andere Frauen sich „sowas“nicht mehr gefallen lassen!
Am 8. März... unterschrieben Literatinnen und an Literatur interessierte Mädchen und Frauen („auch“Mädchen und Frauen mit schöngeformten prallen Lippen)eine Onlinepetition:solche und ähnliche Bezeichnungen wären sexistisch!
Daraufhin gab’s in Social Media einen shitstorm vieler Männer und einiger Frauen,
und Identitäre und „Gleichgesinnte“ regten sich sehr über den von ihnen so bezeichneten
„Genderwahnsinn“ auf!! Bekannte Frauen,Literatinnen,Schauspielerinnen usw.stellten Bilder ihrer Lippen mit Sprechblasen
darüber ins Netz:“Ich will nicht,dass meine Lippen bewertet und „benotet“werden,sondern meine Leistungen
und meine Persönlichkeit!“
(Daraufhin neuerlicher männlicher shitstorm!)
Am 8.März ... blickte die hübsche Sabine in die Augen "ihrer" geliebten Silke:"Bitte küss mich!"
Wie glücklich die beiden nun waren! Als Sabine 18 gewesen war, da war sie mit einer sehr dominanten 30jährigen
zusammen gewesen: Die hatte das schüchterne Mädchen unterdrückt und letztlich "wie den letzten Dreck" behandelt-
und sie obendrein regelmässig vergewaltigt!!
Auch noch lange nach der Trennung der beiden war Sabine dann sehr lange nicht fähig, eine intime Beziehung einzugehen oder auch "nur" mit einer netten Frau
Händchen zu halten! Aber die attraktive und sehr einfühlsame Silke zeigte sehr viel liebevolle Geduld - bis sich Sabine endlich "öffnen" konnte!
Am 8.März ... wurde wieder mal der Frauennotruf angerufen:
„Guten Tag,Äh,ich heiße Michael Huber. Ja,ich bin keine Frau.
Meine Frau lädt regelmäßig Freundinnen ein,dann halten sie mich fest und,Scheisse!
Ich will nicht sagen,was sie dann machen!
Können Sie mir helfen?“
Die Frau vom Frauennotruf konnte:
In der Folge wurde:der Mietvertrag der Wohnung auf ihn
allein umgeschrieben.
Die Frau erhielt ein Betretungsverbot,alle wurden wegen sexueller Nötigung angezeigt
und auch bestraft.
Kurz darauf ging beim Frauennotruf eine Handynachricht mit dem Foto eines sehr attraktiven Mannes ein:“Vielen,vielen Dank!“
Am 8.März machten Frauen in Thailand darauf aufmerksam,wie viele Eltern ihre Töchter in die Prostitution verkauften!
Am 8.März setzten sich Frauen in Saudiarabien demonstrativ ans Steuer von Autos!
Am 8.März ... zog ein Demonstrationszug,an der Spitze Mbeki mit einer Trommel,durch Arusha: Mit Liedern
und Sprechchören,mit Transparenten und Tafeln wurde auf die Situation von Frauen in Afrika - und auf die von
afrikanischen Frauen,die in anderen Ländern leben bzw.dort hingeflüchtet sind,aufmerksam gemacht.(unter anderem
auf Genitalverstümmelungen und "Brustbügeln",eine sehr grausame "Behandlung" der Brüste junger Mädchen!!)
Höhepunkt des Tages würde ein Vortrag einer sehr interessanten Frau im Kultur-und Sozialzentrum sein:die Frau
stammte direkt von einer "Ashantihina",einer Mitregentin des Königs im einstigen Königreich der Ashanti,ab.
Am 8.März... war Charly eifrig am Herd beschäftigt: Er kochte eine Champignonsuppe, Rinderfilet mit Fisolen(=grünen Bohnen)
und fügte noch einen selbstgebackenen,durch den Rum,den er auch enthielt,etwas "beschwipsten" Früchtekuchen
hinzu - und das alles für seine Mutter,seine geliebte Susanne,für ihre Tochter Helga und deren Partnerin Sabine und für die hübsche Ärztin Dr.Paula Keller:
"Für die wundervollen Frauen,denen ich alles verdanke,was ich heute bin! Und dass ich heute so glücklich bin!
Alles Gute zum Weltfrauentag!"
Am 8.März... ging die 37jährige Marianne einkaufen - sie trug eine dunkle Sonnenbrille,um die "blauen Augen",die sie ihrem
Mann "verdankte",zu verbergen. Sie kam zum von schönen mittelalterlichen Häusern umgebenen Stadtplatz,wo ein
Amnesty-Infostand zum Weltfrauentag abgehalten wurde. Eine junge Aktivistin überreichte ihr eine Blume:"Das möchte
ich Ihnen zum heutigen Weltfrauentag überreichen!"
Marianne nahm wortlos die Sonnenbrille ab,und die junge Frau liess die Blume fallen und hielt sich erschrocken eine Hand vor ihren Mund. Aber wenig später griff sie
nach ihrem Handy,auf dem die Nummer des "Frauennotrufs" gespeichert war:"Mit einer Frau,die dort aktiv ist,bin ich in
die Schule gegangen,und eine weitere Schulkollegin von mir leitet das Frauenhaus. Bitte nutzen Sie die Möglichkeit,Hilfe
zu suchen und auch anzunehmen!"
Am 8.März ... gab es je eine Kundgebung von Frauen vor dem türkischen Parlament in Ankara und dem griechischen
Parlament in Athen. Eine junge Frau,die aus Syrien stammte und nun mit einer jungen Griechin befreundet war,hatte
vor kurzem ihre vierjährige(!) Schwester verloren: Von einem griechischen Marineschiff aus war mit langen Stangen
ein Boot voll mit Flüchtlingen zum Kentern gebracht worden - das Mädchen war ertrunken!
Am 8.März ...war Rudi wieder mal arbeitslos -früher mal hatte er selbst eine Firma geleitet. Er betrat,an einer Gruppe
von Frauen vorbei,die flyer zum Weltfrauentag verteilten("Verdammt noch mal!"murmelte er,als er in der Gruppe seine
von ihm mittlerweile geschiedene Frau Marie erkannte),das Gebäude eines Betriebs,der Einrichtungsgegenstände für
Schulen - Bänke,Schultafeln usw.-herstellte.
Dann sass er der Personalchefin,einer attraktiven jungen Frau,gegenüber. Sie kam ihm sehr bekannt vor,aus"gutem"
Grund: Es war noch nicht sehr lange her,dass er sie mitten bei einer Firmenbesprechung,so dass es alle Anwesenden
hatten hören können,gefragt hatte:"Hast du den schwarzen Tanga noch,den ich dir geschenkt habe?"
Und dann hatte er sie noch gefragt,ob sie immer noch Abteilungsleiterin werden wolle:"Heute um 14 Uhr in meinem
Büro!"
Sie war,was er nicht kapierte,um 14 Uhr nicht in seinem Büro"aufgetaucht"(denn es war ihr klar gewesen,was er
"vorhatte")und hatte am Tag darauf gekündigt.
Und nun las sie seine Unterlagen durch und sagte dann ganz ruhig:"Herr Schmidt,Sie sind für diesen Posten nicht geeignet."
Am 8.März .... langte ein langer handgeschriebener Brief im Amnesty-Büro in Wien ein:"Liebe Amnesty-Menschen!"
Sehr ausführlich setzte sich die Absenderin "Ich war bis vor kurzem Hure in einem Grossbordell" damit,dass sich
Amnesty für die Rechte von Sexarbeiterinnen einsetzt,und mit ihrem bisherigen Schicksal auseinander:"Ich hab das
Gefühl,dass Sie glauben,"Sexarbeit" wäre ein Beruf wie jeder andere! Ist er nicht! Ich musste mir im Bordell alles,
Unterkunft,Verpflegung,alles... "verdienen",und durch was wohl? Ein gutmütiger und freundlicher "Freier" hat mir geholfen,
rauszukommen. Nein,liebe Leute,ich war keine "selbstbestimmte Sexarbeiterin",ich war praktisch Sklavin des Kerls,
der das Bordell -das als Stammkunden auch angesehene örtliche Politiker hat - immer noch leitet. Bitte setzt euch
ein bisschen mehr mit der Realität von uns Huren auseinander - grad zum Frauentag! Mit freundlichen Grüssen,Carola."
Am 8.März ....gab`s vor dem Bahnhof des Städtchens einen Infotisch einer Gruppe,die sich für zwei Dinge einsetzte:
Für die Selbstbestimmung von Frauen "Mein Bauch gehört mir!" und für das "Recht auf Sterbehilfe".
Eine Frau Mitte Fünfzig und ein Mann,der ein paar Jahre jünger war,gingen zu dem Infotisch hin,und der Mann sagte:
"Wie Sie sehn,hab ich Downsyndrom.Ich bin Koch im Cafe eines Sozialzentrums,ich könnte auch irgendwo in
einer "geschützten Werkstätte" sein. Meine Mutter hätte sich auch "selbstbestimmt" für meine Abtreibung einsetzen
können!"i
Dann sagte die Frau:"Die Schwester meiner Oma war "behindert". Sie hat "Sterbehilfe" bekommen,und zwar als
"unwertes Leben" in einer Euthanasie-Anstalt. Einen schönen Tag noch!"
Am 8.März ...reiste die schöne Sabine wieder mal in ihr Lieblingsland Indien. Vor fast genau einem Jahr war sie
das letzte Mal dort gewesen. Viele hatten ihr von der Reise abgeraten,weil eine Frau,die vergewaltigt worden
und auf dem Weg zu einer Aussage vor Gericht gewesen war - von dem Vergewaltiger und anderen Männern überfallen
worden war:Sie hatten sie mit Benzin übergossen und angezündet,und sie war kurz darauf,mit 70 % schwersten
Körperverbrennungen,gestorben.
Wieder landete Sabine auf dem Airport von New Delhi - und,so wie bei ihrem letzten Besuch,stand da ein Infotisch
und dahinter eine Gruppe sehr attraktiver junger Frauen im schicken Sari - Aktivistinnen einer indischen Frauenrechtsgruppe.
"Welcome to India! Darf ich Ihnen eine Information zum heutigen Weltfrauentag überreichen?"
Sabine reagierte nicht anders als beim letzten Mal:Sie überflog den flyer,zerknüllte ihn dann und warf ihn der jungen
Aktivistin vor die Füsse!
Am 8.März ... wurde Alice Schwarzer bei einer Veranstaltung an einer Universität von vielen Studenten,auch Studentinnen - niedergebrüllt!!
Am 8.März .... gab`s in den (un)sozialen Medien einen shitstorm sondergleichen,als die aberwitzige Filmkomödie
"Ghostbusters"(Geisterjäger)neu verfilmt wurde - mit lauter Frauen in den Hauptrollen!!
Am 8.März....gestalteten Mei-pao,ihr nunmehriger Ehemann,den sie wegen seines grossen vollppigen Mundes
gern vergnügt Mei-kou("Schöner Mund")nannte,und ihr Cousin in dem kleinen Museum,das sie eingerichtet hatten,
eine Ausstellung über die Geschichte und die Situation von Frauen in China - und wer wollte,konnte einen Brief
an die chinesische Regierung unterschreiben:eine Frauenrechtsgruppe hatte in Peking demonstriert - und die
Gruppe war mit brutaler Gewalt auseinandergetrieben worden!
Am 8.März ....hatten Joao,seine hübsche Frau und die tollen,engagierten Kinder,die er in den favelas kennengelernt
hatte, in dem äußerlich so verwahrlost wirkenden Haus,in dem die Kinder -mit Büchern,die sie aus dem Müll "gefischt"
und gründlich gesäubert hatten -eine Bücherei mit 200(!) Büchern geschaffen hatten, eine Buchausstellung zum
Weltfrauentag gestaltet.
Am 8.März .... verteilten Karo(line),ihre beste Freundin Petra und andere Mädchen und Frauen vor der Schule,
in die Karo und Petra früher gegangen waren,Flugblätter - in denen zwar keine Namen genannt,die Tatsachen aber
klar ausgesprochen wurden:
"In dieser Schule wurden erst kürzlich wieder Mädchen sexuell belästigt. Und wie in einem früheren Fall,wo der
Neffe des Schuldirektors - der diese Schule nach wie vor leitet -daran beteiligt war, wurde den Mädchen vorgeworfen,
sie würden Gerüchte in die Welt setzen -und wurden sie genötigt,die Schule zu verlassen!"
Am 8.März ... begann die 25jährige Monika,eine sehr hübsche junge Frau mit halblangen brünetten Haaren und vollen prallen Lippen,begeistert ihre neue Arbeit als Kellnerin im Café des Frauenzentrums.
Vor dem Gasthaus,in dem sie bis vor kurzem gearbeitet hatte,verteilten Frauen und Mädchen Flyer,auf denen ein ganz bestimmter Mann zu sehen war:Ungepflegt und mit sehr schlechtem Benehmen,hatte er üble sexistische“Witze“erzählt,Monika plump“angemacht“ und sie einfach derb gepackt,geküsst und ihr
aufs Hinterteil und in den Ausschnitt gefasst!
Am 8.März ...wollten Monika und viele andere Frauen sich „sowas“nicht mehr gefallen lassen!
Am 8. März... unterschrieben Literatinnen und an Literatur interessierte Mädchen und Frauen („auch“Mädchen und Frauen mit schöngeformten prallen Lippen)eine Onlinepetition:solche und ähnliche Bezeichnungen wären sexistisch!
Daraufhin gab’s in Social Media einen shitstorm vieler Männer und einiger Frauen,
und Identitäre und „Gleichgesinnte“ regten sich sehr über den von ihnen so bezeichneten
„Genderwahnsinn“ auf!! Bekannte Frauen,Literatinnen,Schauspielerinnen usw.stellten Bilder ihrer Lippen mit Sprechblasen
darüber ins Netz:“Ich will nicht,dass meine Lippen bewertet und „benotet“werden,sondern meine Leistungen
und meine Persönlichkeit!“
(Daraufhin neuerlicher männlicher shitstorm!)
Am 8.März ... blickte die hübsche Sabine in die Augen "ihrer" geliebten Silke:"Bitte küss mich!"
Wie glücklich die beiden nun waren! Als Sabine 18 gewesen war, da war sie mit einer sehr dominanten 30jährigen
zusammen gewesen: Die hatte das schüchterne Mädchen unterdrückt und letztlich "wie den letzten Dreck" behandelt-
und sie obendrein regelmässig vergewaltigt!!
Auch noch lange nach der Trennung der beiden war Sabine dann sehr lange nicht fähig, eine intime Beziehung einzugehen oder auch "nur" mit einer netten Frau
Händchen zu halten! Aber die attraktive und sehr einfühlsame Silke zeigte sehr viel liebevolle Geduld - bis sich Sabine endlich "öffnen" konnte!
Am 8.März ... wurde wieder mal der Frauennotruf angerufen:
„Guten Tag,Äh,ich heiße Michael Huber. Ja,ich bin keine Frau.
Meine Frau lädt regelmäßig Freundinnen ein,dann halten sie mich fest und,Scheisse!
Ich will nicht sagen,was sie dann machen!
Können Sie mir helfen?“
Die Frau vom Frauennotruf konnte:
In der Folge wurde:der Mietvertrag der Wohnung auf ihn
allein umgeschrieben.
Die Frau erhielt ein Betretungsverbot,alle wurden wegen sexueller Nötigung angezeigt
und auch bestraft.
Kurz darauf ging beim Frauennotruf eine Handynachricht mit dem Foto eines sehr attraktiven Mannes ein:“Vielen,vielen Dank!“
Am 8.März machten Frauen in Thailand darauf aufmerksam,wie viele Eltern ihre Töchter in die Prostitution verkauften!
Am 8.März setzten sich Frauen in Saudiarabien demonstrativ ans Steuer von Autos!
Am 8.März ... zog ein Demonstrationszug,an der Spitze Mbeki mit einer Trommel,durch Arusha: Mit Liedern
und Sprechchören,mit Transparenten und Tafeln wurde auf die Situation von Frauen in Afrika - und auf die von
afrikanischen Frauen,die in anderen Ländern leben bzw.dort hingeflüchtet sind,aufmerksam gemacht.(unter anderem
auf Genitalverstümmelungen und "Brustbügeln",eine sehr grausame "Behandlung" der Brüste junger Mädchen!!)
Höhepunkt des Tages würde ein Vortrag einer sehr interessanten Frau im Kultur-und Sozialzentrum sein:die Frau
stammte direkt von einer "Ashantihina",einer Mitregentin des Königs im einstigen Königreich der Ashanti,ab.
Am 8.März... war Charly eifrig am Herd beschäftigt: Er kochte eine Champignonsuppe, Rinderfilet mit Fisolen(=grünen Bohnen)
und fügte noch einen selbstgebackenen,durch den Rum,den er auch enthielt,etwas "beschwipsten" Früchtekuchen
hinzu - und das alles für seine Mutter,seine geliebte Susanne,für ihre Tochter Helga und deren Partnerin Sabine und für die hübsche Ärztin Dr.Paula Keller:
"Für die wundervollen Frauen,denen ich alles verdanke,was ich heute bin! Und dass ich heute so glücklich bin!
Alles Gute zum Weltfrauentag!"