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Zitternde Tropfen

Verfasst: Samstag 8. Januar 2011, 17:00
von Mohnblume
Zitternde Tropfen

Einsam in der
Welle der Dämmerung
kreuzt Stille den Hafen

umringt

vom Meer der Wehmut
verharre ich stumm
unter regungslosen Gondeln

Zwischen Lippen
und dem Wort
begann etwas zu sterben
verschwand mit den Flügeln der Vögel
wie Netze, die kein Wasser halten

nur zitternde Tropfen
verweilen

Noch singt etwas
mit den entfliehenden
Gedanken

steigt in die Seele

möchte dich feiern
mit Worten der Freude
singen wie eine Glocke
in den Händen eines Kindes

Zeit der Weintrauben
reif und fruchtig

traurige Weichheit
schließt mein Herz
wie eine nächtliche Blume

Sonja Rabaza

Re: Zitternde Tropfen

Verfasst: Donnerstag 13. Januar 2011, 20:15
von Sieghild
Kein Laut vernimmt der einsame Blick
der suchend in der Natur weilt .
ich habs gern gelesen,l.G. sieghild

Re: Zitternde Tropfen

Verfasst: Donnerstag 13. Januar 2011, 21:21
von Gundel
Wundervolle Worte, liebe Sonja, und ich sehe ein beruhigendes Naturbild, so berührend und lesenswert.
Liebe Grüße, Gundel

Re: Zitternde Tropfen

Verfasst: Freitag 14. Januar 2011, 10:49
von Mohnblume
DANKE Euch beiden :)))