Der Ausritt
Verfasst: Samstag 2. April 2011, 15:38
Gemächlich gleiten Wolken über Hügel,
ihr Schatten malt ein flüchtig zartes Bild
und friedlich äst am Waldrand scheues Wild.
Ein Reiter trabt heran mit lock'rem Zügel,
hält an zur Rast am Quell, wo leise Flügel
des Bussards schwingen, Wasser murmelt mild,
als schmerzend laut ein Knall durchfährt's Gefild'.
Der Fuß des Reiters hakt noch fest im Bügel,
da scheut der Rappe, galoppiert ins Weite,
schleift mit den Mann, der aus dem Sattel glitt,
bleibt taub für jeden Schrei an seiner Seite
und stürmt zum Stall mit fester Hufe Tritt.
Wie grausam Schicksal junges Glück entzweite!
Gebrochen, fleht die Braut: Tod, nimm mich mit!
ihr Schatten malt ein flüchtig zartes Bild
und friedlich äst am Waldrand scheues Wild.
Ein Reiter trabt heran mit lock'rem Zügel,
hält an zur Rast am Quell, wo leise Flügel
des Bussards schwingen, Wasser murmelt mild,
als schmerzend laut ein Knall durchfährt's Gefild'.
Der Fuß des Reiters hakt noch fest im Bügel,
da scheut der Rappe, galoppiert ins Weite,
schleift mit den Mann, der aus dem Sattel glitt,
bleibt taub für jeden Schrei an seiner Seite
und stürmt zum Stall mit fester Hufe Tritt.
Wie grausam Schicksal junges Glück entzweite!
Gebrochen, fleht die Braut: Tod, nimm mich mit!