Als Erde mach ich mir Gedanken,
frag mich, wie soll es weitergeh´n,
soll ich mich mit der Menschheit zanken,
oder gehorsam mich nur dreh´n.
Mit Füssen werde ich getreten,
meine Hülle wird verpestet,
wo einst noch frische Lüfte wehten,
wird heut Atomkraft ausgetestet.
Aus meinen Meeren, Flüssen, Seen,
werden mehr und mehr Kloaken,
aus Wäldern werden Mausoleen,
und aus Gletschern Wasserlachen.
Mensch, ich bin nicht irgendeine Welt,
ich bin der Lebensraum für dich,
was nützt dir Raubbau und viel Geld,
wenn ich dir ausknipse, das Licht.
Nimm mich mit deinen Sinnen wahr,
genau so wie ein kleines Kind,
dann bin ich auch ein Exemplar,
das zu dir steht, mit Rückenwind.
Ich, die Erde
- Stiekel
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Re: Ich, die Erde
Ein Gedicht, dass unter die Haut geht, Horst.
Es ist so wahr, was du da schreibst.
Ob die Menschen die Mahnung hören?
lG Sabine
Es ist so wahr, was du da schreibst.
Ob die Menschen die Mahnung hören?
lG Sabine

Nur wer sich selber liebt ist fähig,
auch andere zu lieben.
- Rehmann
- Eifriger Schreiber

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Re: Ich, die Erde
Den Menschen, hauptsächlich denen, die ganz oben sitzen, ist das Geld wichtiger als alles andere !
LG
H. Rehmann
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H. Rehmann
- Stiekel
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Re: Ich, die Erde
Ich befürchte, da hast du recht.

Nur wer sich selber liebt ist fähig,
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