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ES HERBSTELET

Verfasst: Samstag 17. Oktober 2015, 13:29
von heuberger
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Über Nacht ist´s kühl geworden,
Blätter werden immer bunter,
kalte Winde weh´n von Norden
und das Licht, es geht hinunter.

Am Spalier die Trauben reifen,
Äpfel musst du nicht lang suchen,
brauchst beherzt nur zuzugreifen. -
Drinnen Duft von Zwiebelkuchen.

Ach, der Sommer ist vorüber!
Stellt die Uhr auf Winter ein.
Die Gedanken werden trüber,
bald fängt´s auch noch an, zu schnei´n.

Bald fängt an die stille Zeit.
Das Land, es ruht im weißen Kleid.
Bedenkt, auf dass ihr fröhlich seid:
Bis Weihnachten ist´s nicht mehr weit!

Und so mag der Herbst vergehen,
Winters Siegesfahnen wehen,
bis dann der Advent beginnt:
Das lange Warten auf das Kind.

Drum, o Herbst, sei auch willkommen!
Keine Bange ziehe ein.
Lass die Hoffnung uns erfreu´n,
dass ein Frühling, neu, wird kommen!?

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Re: ES HERBSTELET

Verfasst: Samstag 31. Oktober 2015, 01:02
von Lena
Herbst, die Jahreszeit, in der vieles endet und vergeht, aber auch die Hoffnung bleibt, dass nach dem Winter ein neuer Frühling kommt. Wir wissen es!
Das hast du prima in Vers und Reim gebracht. Daumenhoch!

LG Lena

Re: ES HERBSTELET

Verfasst: Sonntag 1. November 2015, 05:52
von heuberger
Danke!