Gemächlich gleiten Wolken über Hügel,
ihr Schatten malt ein flüchtig zartes Bild
und friedlich äst am Waldrand scheues Wild.
Ein Reiter trabt heran mit lock'rem Zügel,
hält an zur Rast am Quell, wo leise Flügel
des Bussards schwingen, Wasser murmelt mild,
als schmerzend laut ein Knall durchfährt's Gefild'.
Der Fuß des Reiters hakt noch fest im Bügel,
da scheut der Rappe, galoppiert ins Weite,
schleift mit den Mann, der aus dem Sattel glitt,
bleibt taub für jeden Schrei an seiner Seite
und stürmt zum Stall mit fester Hufe Tritt.
Wie grausam Schicksal junges Glück entzweite!
Gebrochen, fleht die Braut: Tod, nimm mich mit!
Der Ausritt
Der Ausritt
Zuletzt geändert von rogathe am Samstag 23. April 2011, 09:00, insgesamt 11-mal geändert.
Re: Der Ausritt
Liebe Rosemarie,
gern Dein Sonett gelesen und ein tieftrauriger Text mit Melancholie, geht unter die Haut, seufz!
Liebe Grüße schickt Dir Gundel
gern Dein Sonett gelesen und ein tieftrauriger Text mit Melancholie, geht unter die Haut, seufz!
Liebe Grüße schickt Dir Gundel
Re: Der Ausritt
war mal ein versuch, eine geschichte in sonettform zu verfassen. herzlichen dank für deinen kommi!
rosemarie
