Der Tag am Meer

Gedichte ohne ein festes Thema
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Rehmann
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Der Tag am Meer

Beitrag von Rehmann »

Der Tag am Meer, so wunderbar,
versunken in Stille das Land,
Himmel so hoch und sonnenklar,
helle Dünen, endloser Strand.

Der Tag am Meer, Möwengeschrei,
die Wellen funkeln wie Sterne,
weiße Wolken ziehen vorbei,
reisen hinaus in die Ferne.

Der Tag am Meer, salziger Wind,
erfrischend prickelnde Reinheit,
zärtlich und sanft, gleich einem Kind,
spielend und tobend in Freiheit.

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das gleiche Gedicht nochmals - auf Plattdeutsch

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De Dag an d` Meer, so wunnerbaar,
versunken in Still dat Land.
Himmel so hoog un sünnenklaar,
hell de Dünen, endloos de Strand.

De Dag an d` Meer, Möwengeschrie,
de Bülgen blänkern as Steern,
witte Wulken trecken vörbi,
turen herut in de Feern.

De Dag an d` Meer, solten de Wind,
dat prickelt frisch un nieg,
leevtallig, sacht, liek en Tittkind,
un jachtert krall un frie.
Lena
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Re: Der Tag am Meer

Beitrag von Lena »

Hallo Horst,
man hört die Möwen schreien und spürt die salzige Luft. Dein Gedicht zaubert ein Bild in den Kopf. Prima auch, dass du es im Dialekt genauso reimen kannst :D Respekt!

Frage: Was bedeutet das Wort "jachtert" in der letzten Zeile? (Bin aus Bayern und kann mir nichts drunter vorstellen)

Gruß Lena
Das höchste Gut ist die Harmonie der Seele mit sich selbst.
Seneca
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Rehmann
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Re: Der Tag am Meer

Beitrag von Rehmann »

Jachtern bedeutet: toben, wild umhertollen, stürmisch toben.
Übrigens, seit über 30 Jahre wohne ich in Bayern, aber Plattdeutsch (ich stamme aus Bremen) habe ich nie verlernt.
LG
H. Rehmann
Lena
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Re: Der Tag am Meer

Beitrag von Lena »

Danke für die Erkärung!
Ja, der Dialekt, den man als Kind gelernt hat, bleibt einem, wenn man ihn ein bisschen pflegt.
Kannst du denn auch Bairisch?

Gruß Lena
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Seneca
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Rehmann
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Re: Der Tag am Meer

Beitrag von Rehmann »

Jo mei, do frogst a no, nach über 30 Jahren, natürlich !
LG
H. Rehmann
Lena
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Re: Der Tag am Meer

Beitrag von Lena »

Das hat mir jetzt ein großes Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. Danke dafür! :mrgreen:
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Seneca
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