Noch niemals ist es mir geglückt,
muss es hier ganz offen sagen,
den Vers, der jedermann entzückt,
auf´s Papier zu übertragen.
Es scheint so furchtbar leicht zu sein,
viel leichter noch als Politik,
man steckt ein wenig Hoffnung rein,
und schon gibt´s Lacher und Kritik.
Der Eine sagt ganz lapidar:
„Dafür brauch ich zehn Minuten.“
Ein Andrer meint: „Ist doch klar,
der gehört nicht zu den Guten.“
Ein wenig Lob ist auch mal drin,
von Menschen die den Text versteh´n,
die in Gedichten und dem Sinn,
auch etwas Positives seh´n.
Deshalb schreibe ich so weiter,
kann von Kritikern nur lernen,
texte scharf und vielfach heiter,
bis der Herrgott sagt – entfernen.
© Horst Rehmann
Meine Gedichte
Re: Meine Gedichte
Tja, so ergeht es uns Schreiberlingen. Das hast du treffend in Worte gepackt.
die letzte Zeile wird hoffentlich noch eine Weile auf sich warten lassen!
LG Lena
die letzte Zeile wird hoffentlich noch eine Weile auf sich warten lassen!
LG Lena
Das höchste Gut ist die Harmonie der Seele mit sich selbst.
Seneca
Seneca
