Sonne spinnt ihr letztes Gold
zu hellen, feinen Strahlen,
schickt sie auf dein schwarzes Haar
bevor du dann vom fahlen
Licht des Tages, Grau und Weiß,
verschluckt wirst – und ich stehe,
bis ich hinter Nebelhand
und Wolkenwand nichts sehe.
Trag dein Bild in meine Welt,
beseelst all meine Schritte,
halt mich fest an deinem Blick,
bist meines Denkens Mitte.
Schlaf webt dunkle Netze wohl
will Fakt und Träume binden,
legt sein Tuch aus schwarzem Taft
auf dich – ich werd dich finden,
ruhend unter dunklem Zelt
von Utopie und Schweigen,
und dir auf dem Feld der Nacht
die größten Wunder zeigen.
© Anouk Ferez
SONNE SPINNT IHR LETZTES GOLD
Gedichte ohne ein festes Thema
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